2009 endet der Aufschwung
Wirtschaft, 19.07.2008, 13:11 Uhr
BERLIN - Düstere Aussichten: Das Institut der deutschen Wirtschaft erwartet ein Ende des Aufschwungs im Jahr der Bundestagswahl.
"Der Aufbau an Beschäftigung, der den Rückgang der Arbeitslosigkeit um fast zwei Millionen Personen seit Anfang 2005 getragen hat, geht zu Ende. 2009 werden kaum noch neue Arbeitsplätze hinzukommen, die Arbeitslosigkeit wird stagnieren", so Direktor Hüther in der BamS.
Rückläufige Auftragseingänge und sinkende Produktion kündigten bereits eine spürbare Dämpfung der Konjunktur an. Der IW-Direktor forderte, die Wirtschaftspolitik müsse durch Abgabenentlastungen wieder auf Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit setzen, die Lohnpolitik darf die Grenzen des Verteilungsspielraums nicht ignorieren.

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